Vom Film "Who Am I - Kein System ist sicher" inspirieren lassen und ein mein eigenes Foto erstellt.

whoami

In einer großen Online-Video-Bibliothek, war der Film "Who am I - Kein System sicher" im Sonderangebot, also habe ich gleich zugeschlagen und die HD Version des Filmes gekauft. Da diesen Film ein "Admin-Kollege" bereits im Kino gesehen und Ihn für Gut befunden hat, war ich schon seit geraumer Zeit Neugierig auf diesen Film. Eine Kritik meiner seits gibt es jetzt allerdings nicht. Story, Musik, die Darstellung des Darknet und die Beschreibung einiger Techniken fand ich gut. 

Die Szene

Richtig Gut, hat mir allerdings eine Szene gefallen, bei der Benjamin mit dem Rücken zur Kamera vor einem Spiegel steht. Die Kamera steht etwas nach nicht links versetzt hinter Benjamin. im Spiegel sieht man aber nicht wie erwartet Oberkörper und Gesicht, sondern seinen Rücken und Hinterkopf. 

Es geistert schon seit geraumer Zeit der Wunsch in mir, so ein Spiegelfoto zu machen. Ja und die Tage hat dann Motivation, Zeit und Licht gepasst und ich habe mich an das fotografieren gewagt.

Das Shooting

Der Spiegel befindet sich im Bad. Das Bad ist im Dachgeschoss, ergo ist da auch eine Dachschräge. Außerdem ist Bad nicht besonders groß. Also konnte ich leider nicht wie Gewünscht das 50mm Zeiss einsetzen und muss zum 30mm Sigma greifen. 
Die Kamera kam auf das Stativ, Blitz auf die Kamera, Lichter an. Denn ein Problem vor dem Spiegel ist ein Dachfenster und dort scheint die Sonne rein. Bedeutet Kopf und Spiegel sind sehr hell, Rücken liegt im Schatten und ist zu dunkel.
Belichtung war relativ schnell gefunden. und Hochformat gefiel mir besser. Das fertige Bild oben besteht aus zwei Bildern, einmal mit dem Rücken zur Kamera und einmal in die Kamera blickend. Die große Herausforderung, nicht mit dem Kopf an der Dachschräge hängen zu bleiben. 
Relativ überraschend waren dann auch die zwei Bilder mir gefallen haben im Kasten. Insgesamt fünf oder sechs Versuche, bis es gepasst hat. 
Mir ist es wichtig, dass die Spiegelung scharf ist, während der Körper davor schon leicht unscharf ist. 

Die digitale Entwicklung

Eher unspektakulär ist die Nachbearbeitung. Die beiden RAWs als Ebene in Photoshop importieren und anschließen mit der Klassischen Ebenenmaske rauspinseln. Dann noch ein wenig Stempelarbeit, denn das oben rechts konnte man den Rahmen des Dachfensters erkennen. Insgesamt würde ich 10 bis 15 Minuten Photoshop schätzen. 
Nachdem das fertige Bild in Lightroom importiert war, fanden dort die restlichen arbeiten statt. Am Regler drehen. Lichter dunkler, Schatten heller, Clarity, Bildausschnitt und die Schwarz/Weiß Umwandlung. Als Finish etwas gelb in die Lichter und etwas Blau in die Schatten und schärfen. 
und fertig ist meine "Who am I" Interpretation

Die Kritik

Jetzt liegt gut 24 Stunden zwischen Bild erstellen und Blog Eintrag schreiben und die erste Euphorie ist gewichen. Was mir an Bild nicht wirklich gefällt in der Rückenansicht habe ich die Schultern hochgezogen, im Spiegelbild nicht.